Darwin die Zweite

Dienstag, 11.12.2012

4 Monatiges Jubiläum hab ich in Australien am Sonntag gehabt.
Ich gammel immer noch in Darwin rum.
Viel zu tun gibt es hier immer nicht. Jobtechnisch ist nicht viel zu bekommen wenn man nur zwei Wochen bleibt. Aber morgens baue ich in einem Cafe die Tische und Stühle auf als Entlohnung bekomm ich zwar kein Geld dafür aber ein leckeres Pancakefrühstück.


 Pancakes :)

Mein Tag verbringe ich am Strand.

Strand 1 Strand 2 Strand3 Strand 4

Die Monsumzeit hier macht das raus gehen ab 15 Uhr unmöglich. Wenn man das hier einmal erlebt hat dann findet man das Wetter in Deutschland doch recht angenehm. Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel leider ist es mir noch nicht gelungen davon ein Bild zu machen. Aber ich werde es weiter versuchen.
Ein Ken Todd, also ein Frosch von der Größe eines Handballs ist vorgestern durch den Hostelgang gesprungen. Mein Zimmerkamerad Mike, ein Kiwi, fing den Frosch und meinte voller Ernst - Das der Frosch die billig Droge der Aboriginies ist - einfach drann lecken und sich an den Halozinazionen erfreuen. Problem wer zu wenig leckt spürt nichts und wer viel leckt stirbt.
Dann haben wir nun ein eigenes Hostelopossum. Es kommt jeden Abend und läuft über die Terasse klaut Essbares und haut wieder ab.
Leider schaffe ich es nicht den berühmten KakaduNationalpark zu besuchen - durch die Regenzeit sind viele Plätze gesperrt.

Am 26. Dezember fliege ich nach Melbourne und feier dort Silvester. Von dort aus fliege ich weiter am 2 Januar nach Hobart, Tassmanien. Auf Tassie werde ich mit ein paar Freunden, mit dennen ich Silvester feier, auf einer Kirschenfarm arbeiten.

Also das war es für das erste bis demnächst wieder
Grüße aus dem 36°C warmen Darwin

Tschüssi

 

Another Mangofarm

Dienstag, 20.11.2012

So ich meld mich mal wieder denn es ist viel passiert.
Am 09.November haben wir das Pruning also das Bäume beschneiden beendet bei Arnehm Mangoes beendet. Lustig war es aber es gab so manchen großen oder so kleinen Kratzer durch die extrem scharfen Sägen. Arbeitsschutz war auf der Farm so oder so ein Fremdwort da wurde auch schon mal in FlipFlops in 2 Metern höhe die Kettensäge auf dem Baum benutzt. 3 Jungs und 1 - 2 Mädels bilden ein Prunningteam und das hier bin ich mit meinem.

Prunningcrew I


Und gleich nochmal diesmal nur ohne die alte (und nervige) Frau die eine Stimmlage drauf hat bei der man Angst um seine Gläser haben muss.

Prunningcrew II

Freitag war also der letzte Tag und dabei ist dieses Foto entstanden unser gesamtes Pruningteam.

Prunning Team

Ich verlasse am Samstag den 10.Nov Arnehm Mangoes mit einem nettem Taschengeld, der Erfahrung wie unterschiedlich Ameisen schmecken - es standen Salt & Vinegar und Limonen Ameisen auf dem Speiseplan frisch vom Baum gefangen - und dem Wissen das Termiten wenn man sie frietiert wie Pommes schmecken
Mit meinem Backpack der so aussieht

Mein Backpack

muss ich irgendwie versuchen 300 km zuüberwinden bis morgen denn dann fang ich auf einer Mangofarm in Katherine an. Und wie löst man das Problem wenn man zu geizig ist Geld auszugeben? Richtig mit einem Eding und einem Stück Pape

Trampen

Blöd bloss wenn man sein Zielort falsch schreibt und draußen 37°C sind. Nach 2 Stunden haben mich dann 2 junge Australierinnen mitgenommen. Und das Glück blieb mir hold nachdem sie mich noch in eine Bar gezerrt haben - es war Katherines einzige Bar und genau an diesem Tag fand dort ein Bikinicontest statt an dem eine der beiden Teilgenommen hat. Auch wenn sie nicht gewonnen hat haben sie mich dennoch um 23 Uhr 30 km südlich von Katherine an der Farm abgesetzt.
5 Uhr morgens klingelt der Wecker am Tag darauf - Arbeitsbeginn.
Ich arbeite nun bei Seven Fields - der größten Farm Katherines schlappe 148 hectar mit 29.000 Mangobäumen drauf.
Abgesehen davon das ich hier per Bin, also ich werde nur für das was ich auch mit meinem Team ernte bezahlt, ist das genauso wie auf der anderen Farm. Nur das ich hier um 5 aufstehen muss und das es einen richtigen Koch gibt der Mittagessen und Abendessen zubereitet.
Da die Farm verdammt groß ist wird uns das Essen bis an die Maschine geliefert- was für ein Luxus.
Natürlich arbeitet man hier schneller als auf der anderen Farm, so verzichte ich auf den Pickingstick und pflücke per Hand - gerächt hat sich das mit einem Mango Rash der übelsten Sorte hier ein Bild von meinem Oberkörper

Mango Rash

Da ich trotz des Rashes weiter gearbeitet hab wurde das ganze so schlimm das ich 2 tage nicht arbeiten durfte.
Am 22. haben wir die meisten Mangos gepickt und die übrigen sind bereits zu reif zum ernten, es heißt also Sachen packen.
Freitag morgen von einem der Arbeiter in Katherine abgesetzt worden begeb ich mich wieder mit Eding und Pappe Richtung Ortsausgang. Genau 11 Minuten musste ich warten bis mich ein R.A.A.F. (RoyalAustralienAirForce) Soldat mitnimmt. Neben viel Geschichte über das Northern Territorry erfahre ich auch wie ich ganz leicht, schnell und garantiert die Staatsbürgerschaft bekomme.
Ich komm zwar nicht bis Darwin da der Soldat nur nach Berry Springs fährt ( 30 km vor Darwin) aber ich bekomm das Angebot bei ihm ab dem 15 Dezember zu wohnen und mit ihm Barras zu angeln, er will nur etwas Deutsch lernen.
Ich steh also 30 km vor Darwin und das erste Auto das vorbei kommt nimmt mich mit und setzt mich direkt in der Mitchellstreet vor meinem Hostel ab.
Das Hostel ist nun 6$ billiger als vor 1,5 Monaten, es ist keine Hochsaison mehr kein Wunder die Monsumzeit beginnt grade.
Heute morgen dachte ich mir ich könnte mir einen Kasten Bier für die nächsten Tage besorgen aber als ich mich dann an die Preise erinnert hab entschied ich Leitungswasser reicht doch zu.

Alkoholpreise :(

Aktuell sitz ich in der State Libary und versuche meinen Aufbruch solange wie möglich hinaus zuzögern denn draußen Regnet und Blitzt es - wenn man es noch so nennen kann Weltuntergangsstimmung bei Rammstein.

Arnehm Mango´s

Samstag, 27.10.2012

/Anmerkung erst Darwin lesen dann denn hier :)

Ich arbeite jetzt in Humpty Doo – kennt keiner – muss man auch nicht
kennen nur soviel ich bin froh das es einen Supermarkt gibt. Die Farm
mit den besten Mangos Australiens befindet sich 7 km auserhalb des
100 Seelendorfes.
Die Packer so wie mein Pickingteam wohnen in
Containern mit Aircondition. Nach dem ich 4 Tage lang gepickt hab,
war leichter als gedacht und keinen Mango Rash bekommen hab, musste
ich im Shed, Verpackung, arbeiten.Gepickt wird mit langen Stöcken in
7er Teams von 7Uhr bis 17Uhr. Nur mal soviel zum Mango Rash, bekommen
tut man den Mist wenn man mit zuvielen Mangos und dem darin
enthaltenem Saft in Berührung kommt. Äußern tut sich das ganze in
vielen roten Punkten und Flecken an Armen, Beinen, Bauch und Brust,
die nach 2-3 Tagen anfangen mörderisch zu jucken. Meine Aufgabe im
Shed bestand darin, die nervigen Etiketten auf die Mangos zu kleben
dann die Box auf die Palette packen und dann das ganze mit der
nächsten Box von vorne und das 10-12 Stunden pro Tag. Immerhin sind
die Pausen bezahlt und es gibt 2 kostenlose Mahlzeiten um 10am und 3
pm. Für die Unterkunft muss ich 165$aus bezahlen aber das ist in
Ordnung. In 7 Tagen hab ich 71 Stunden gearbeitet und 1400$ verdient
– ok davon gehen noch 13% Steuern runter aber die bekomm ich wenn
ich Australien verlasse wieder :). Gestern haben wir den letzten
“Bin” der Saison verpackt.Jeder hat soviele Mangos bekommen wie
er tragen kann, die meisten können keine Mangos mehr sehen aber ich
ess die süßen, saftigen und erfrischenden Früchte sehr gerne und
hab mit meinem Containerkamaraden einen “kleinen” Vorrat
angelegt. Jetzt wird die Halle aufgeräumt und für die Regenzeit
vorbereitet. Der Großteil der Leute hier verlassen unser Camp
morgen, denn die haben im MangoShed von Kathrine einen Job bekommen.
Ich und 19 andere bleiben auf der Farm für das “Pruning” also
Bäume schneiden und sowas. Endlich wieder draußen arbeiten und
unter einem der 11.000 Mangobäumen ein Nickerchen machen. Angeblich
geht das Pruning hier bis mitte Dezember und dann hab ich schon
Jobaussichten in Cairns von anfang bis ende Dezember.
Meine Pläne bezüglich Weihnachten und Silvester hab ich , zwangsläufig,
geändert da in Sydney alles ausgebucht ist , feier ich in Melbourne
mit ein paar Leuten und dann geht es am 2. Januar nach – Tasmanien
zum Kirschenpflücken. Spätestens nach dem Job hab ich meine 88 Tage
landwirtschaftliche Arbeit zusammen für mein Second Year Visa.
Und jetzt schlaf ich weiter bis übermorgen das Pruning beginnt aber
vorher ess ich noch eine Mango – Gut Nacht. Und ihr könnt mal
raten wie viel die Mangos Wert sind die da rumliegen – Auflösung
kommt demnächst.

Picking Maschine Mangofeld - 11.000Bäume Containerdorf Boxenpacken Mangofrühstück Privater Mangovorrat

Darwin

Freitag, 26.10.2012

Ich hab wohl ein “bisschen” was nachzutragen. Ich fang mal
Chronologisch an. Das Ziel meines Roadtrips war Darwin.
Darwin ist
die größte Stadt im Northern Territory und dem entsprechend ist es
ganz schön Geschäftig hier. Im Gegensatz zu Perth gibt es hier
massenweise Bars.  Wer einkaufen gehen möchte oder am Abend weggehen
möchte ist auf der Mitchellstreet genau richtig neben  zwei
Einkaufszentren, Bars und Restaurants gibt es hier auch mehrere
Hostels für Backpacker so ist auch mein jetztiges Hostel die Banyan
View Lodge hier zufinden, “interessante” Leute trifft man in
jedem Hostel in meinem zB eine deutsche Studentin die in ihren
Semesterferien nach Australien kommt um zu arbeiten – in einem
Stripclub – um nach 3 Monaten mit 12.000-15.000 Euro nach Hause zu
fliegen. Die DarwinWaterfront ist sowas wie das öffentliche
Schwimmbad, da es taktisch unklug ist, Krokodile und Quallen könnten
einem den Aufenthalt versauen, im Ozean zuschwimmen,ist die Lagoone
der DarwinWaterfront immer recht gut besucht.Darwin ist die einzige
Stadt Australiens die in Kampfhandlungen verwickelt wurde. Neben
Denkmälern und Landebahnen aus dem 2.Weltkrieg um die Stadt kann man
hier auch dieverse Buchtkanonen und Flakgeschütze begutachten. Sonst
kann man hier noch Donnerstags und Sonntags den Mindil BeachMarket
besuchen, der mehr einer Fressmeile gleicht als einem Markt. Aber
darüber hinaus gibt es hier nicht viel mehr.
Ich bin jetzt wieder alleine unterwegs, die anderen zwei deutschen sind fleißig am Kürbis
pflücken und der Franzose ist mal eben auf die Philipien geflogen,
kostet nur 40$ wenn man Glück hat und wenn nicht  200$, ein Hostel
kostet dort im schnitt 6$ die Nacht samt Frühstück.  Nach dem ich
anderthalb Wochen lang auf gumtree.com.au, dieversen anderen Seiten
und bei Jobagencys nach Arbeit gefragt hab hab ich endlich erfolg
gehabt. Über den deutschen Backpacker Guru Eugen hab ich einen
Farmjob als Mangopflücker bekommen. Morgen werde ich abgeholt und
dann wird geflückt bei knapp 40 °C, ich freu mich schon 19,75$ die
Stunde zu verdienen.
Also ich muss mal meine Sachen packen und ihr
könnt euch in der Zeit mal ein paar Bilder von Darwin anschauen.
Leider hat Darwin nicht viel zu bieten das es Wert ist fotografiert
zu werden.

Lagoone Darwin Hauptstraße




Roadtrip Perth-Darwin

Freitag, 14.09.2012

Soooo nach mehr als 3 wochen mal wieder ein Eintrag. Tut mir leid jetzt kommt ein Roadtrip mit Eindrücken und Bildern den man kaum in Worte fassen kann. Aber immer der Reihe nach. Nach dem ich in Perth keinen Job gefunden habe und mir das schlechte Wetter auf die Nerven ging hab ich mich entschlossen Perth zu verlassen. Glück das Wickedcampers für das Wochenende ein Specialoffer hatte 50% Less auf alle Van´s dh. 22,50$ pro Tag und Kilometer frei. Los geht es mit 4 Leuten im 3 Sitzer Van. Getankt und eingekauft. Los geht es Richtung Norden mit einem Franzosen und 2 anderen Deutschen in dem Van hier
//Anmerkung Bilder kann man wieder per Doppelklick vergrößern :)

 Unser Van Van Rückseite

Tag1:

Nach 3,5 stúnden Fahrt haben wir die Pinnacls erreicht. Das sind große Felsen die einfach in der Wüste rumstehn und da stehn ein menge Felsen rum. Unseren ersten Abend wollten wir dann auf einem BBQ Gelände verbringen, schön mit Grill, Bänken, Duschen und Toileten zur kostenlosen nutzung, daraus wurde nur nix als wir uns grade "Bettfertig" machen wollten steht die Polizei neben uns und weist uns daraufhin das hier campen verboten ist. Also weiter fahren und kurz außerhalb der Stadt schlafen.
Pinnacls

Tag2:

Wir haben den Kallbari Nationalpark erreicht und das schlechte Wetter hinter uns gelassen
Riesige Canyons und eine sengende Sonne erwartet uns bei unserem Marsch durch den Park.
Trotzdem bei dem losen Gestein und der Sonne lange Hose und festes Schuhwerk und ganz wichtig nichts buntes, die australischen Fliegen sind sehr lästig und geben nicht so schnell auf . Und auch heute haben wir kein Glück beim Übernachten die Polizei ist da und verscheucht parken wir halt 1km weiter und schlafen halt da :)
NP kallbari1 NP Kallbari2

Tag3:

Wo wir genau sind kann ich nicht sagen, aber das ist auch egal es führt nur 1 straße nach Norden da kann man sich nicht verfahren, es ist jedenfalls schön hier eine Bucht erstmal Sonnen bevor es zu dén Klippen weiter geht.
Lagoone
Naja so richtig weiter geht es dann doch nicht. Der Tank ist leer mitten im nirgendwo aber es soll ja Wunder geben. Unser Wunder heißt Brian, ist der 2. der vorbei kommt, ist Trucker und ein richtiger Aussi man versteht ihn kaum aber er hilft uns mit 7 Lietern Spirt aus. Scheiße ist nur das die nächste Tankstelle mehr als 100km entfernt ist. Ein Wunder muss her. Ok Brian hilft uns wieder aus der Patsche man stelle sich vor ein Roadtrain von mehr als 45m länge der durch ein Magazin 2 verbundene Seile einen Van 70km abschleppt. Gibt es nicht? Gibt es hier der Beweis:) Gecamnpt haben wir die Nacht zum ersten mal im Busch, mitten im nirgendwo, nach dem wir Brian Bier spendiert haben am nächsten Roadhouse.
Abgeschleppt

Tag4:

Weiter geht es richtung Norden und wir haben Monkey Mia und die Bucht Shark Bay erreicht.

Einen schönen Nachmittag haben wir in einem Resort verbracht für das wir natürlich, dreist wie wir sind nicht bezahlt haben, aber niemanden ist was aufgefallen:)

Gekocht haben wir mit unserem Gaskocher und meinem eigenem mobilen Kochequipment, danke an meinem papa der mir das mitgeben hat und das wären wir so manches mal hungrig ins bett gegangen. Als wir uns dann ein Nachlager suchen wollten springt der Van nicht mehr an, Benzin haben wir diesmal, die batterie ist leer aber auch diesmal helfen uns ein paar Aussis aus der Klemme. 
Mal ein Bild von unserem Nachtlager am nächsten Morgen.
Nacht im Busch

Tag5.

Norden, Norden das Ziel klar vor Augen. Coral Bay: Kristall klares Wasser, fische die einem um die Beine schwimmen, Sonne und ein weißer Sandstrand veranlassen uns dann doch zu einem zwischen Stop der denn ganzen Tag dauert zumindest bis der örtliche Ranger uns des Platzes am Abend verweist aber zu seiner Ehre sei gesagt mir einem Augenzwinkern meint er: Außerhalb der Stadt ist er nicht mehr zuständig und da gibt es genug Feldweg wo wir schlafen können. Tatsächlich teilen wir uns einen Weg mit 2 anderen Autos hier treffen wir auch zum ersten mal auf den Franzosen Daméon, später zu ihm mehr.
Coral Bay

Tag6.

Während ich mir grade Notizen mache sind wir auf dem Weg nach Exmouth und auf dem besten Weg einen erneuten Breakdown zu erleiden. Tatsächlich bleiben wir nur 30km vor der Stadt ohne Sprit liegen. Aussihelp sei dank erreichen wir Exmouth und später den NigalooMarineNationalpark. In dem 200m flach abfallendem Strand tummelt sich so einiges an Fisch, Krebsen und Riffhaien. Wir haben einfach mal im Nationalpark gecampt und sind glücklich das uns der Ranger nicht gefunden hat.
Ningaloo MNP



Tag7:

Heute geht es etwas schleppend vorran, die Baterie ist schon wieder leer aber auch diesmal hilft uns ein Aussi aus der Klemme da wir uns illegalerweise im NationalPark aufhalten ist es unklug dem Ranger in die Arme zu "parken". Bis zum ´Mittag haben wir uns dann noch im Park rumgetrieben und haben uns dann auf den langen Weg nach Port Hedland gemacht. In der Trostlosen Gegend konnten wir kleine Staubwirbelstürme mit erleben.
Weg nach Port Hedland

Tag8:

Nach dem wir letzte Nacht im Busch gecampt haben und den großteil des Tages im Van gesessen haben kommt der Karaijini NationalPark grade recht. Canyons, Wasserfälle und Pools sind die Blickfänge des NationalParks. Wir befinden uns am Abend in der Mienenstadt Tom Price und stellen fest unser Tank ist zu klein für die Fahrt nach Port Hedland. Geschlafen wird erstmal vor der Stadt zwischen ein paar Vans die zu einer Baustelle gehören.

Karijini Nationalpark



Tag9:

Nach dem wir 3 Wasserkanister gekauft, geleert und mit Benzin aufgefüllt haben, richtige kanister sind zu teuer für uns, fahren wir durch eine trostlose Gegend und bleiben kurz vor Port Hedland liegen, der rechte Hinterreifen ist im Arsch. Ok nach dem wir ewigkeiten gebraucht haben den Wagen mit dem altertümlichen Equipment aufzubocken, den alten Reifen abzunehmen um dann Festzustellen das der Reservereifen keine Luft drauf hat. schöne Sache vorallem weil die Leute in Port Hedland nicht grade freundlich sind nach dem endlich jemand angehalten hat mit einem von uns zur Tankstelle gefahren ist und wieder zurück gekommen ist haben wir unserem unfreiwilligen zwischenstop beendet. Zumindest dachten wir es der Wagen springt nicht mehr an die Baterie ist mal wieder leer da die Warnblinkanlage die ganze Zeit lief. Diesmal geht es schneller die Starterkabel liegen schon ganz oben im Van und die batterie abdekung wird schon gar nicht mehr festgeschraubt.

Port Hedland haben wir trotzdem erreicht und genießen ein Abendessen vom feinsten im Haus eines Freundes unseres Franzosen.
Ein Bild noch von unserem Schlafplatz am morgen dannach
Port Hedland


Tag10:

Nach dem wir letzte Nacht in australiens Abgrund, die Aussis bezeichnen die Stadt selbst so, am Strand verbracht haben wenn man es denn so nennen kann, haben wir mal unseren Van aufgeräumt und geputzt nach den Abendteuern in den NationalParks wo es nur "unseald Roads" gibt, eigentlich ist es uns verboten mit unserem 2WD auf diesen Wegen zubewegen aber nur eigentlich. Am Mittag haben wir dann unsere Reise nach Nord-Ost fortgesetzt. Broome ist unser nächstes Ziel. Ein Stop am längsten Sandstrand Australiens dem eighty mile Beach kann ja nicht schaden oder? Doch kann er hier wimmelt es nur so von Salzwasserkrokodilen und den tödlichen Jellyfish. Gesehn haben wir keine aber das ist ja meist so. Geschlafen wir heute mal auf einem Ausgewiesenem Rastplatz aber immerhin kostenlos :)



Tag 11-13:

Wir erreichen Broome und genießen den Strand das Wochenende über. Nach dem wir Samstag nacht im Stadtpark campiert haben haben wir Sonntag ein BBQ in einem anderem Park veranstaltet zumindest dachten wir das in der Nacht, am morgen hat sich das ganze als Platz vor einer Gedenkstätte samt Gräber herraus gestellt und als dann ein Ranger auftaucht samt Stift und Zettel in der Hand hab ich schon die Strafe gesehn, campen in nicht ausgewiesenem Gebiet kostet bis zu 1000$ aber min 100$ und der Kollege sah nicht so freundlich aus. Robin einer der Deutschen hat uns damit herraus geredet das wir nur aufräumen, was auch der Wahrheit entsprach auf die Frage warum neben dem Van ein Zelt steht gibt es nur eine Erklärung: Das war nass und muss trocknen. Geglaubt hat er uns nicht aber zahlen mussten wir auch nicht. Als nächstes zu Wickedcampers Stellte in Broome seit Port Hedland stockt der Motor ab und zu. Reperiert kann man den Van nicht nennen aber immerhin haben wir ein neues Ersatzrad. Weitergeht auf der Road richtung osten und der Franzose Deméon aus Coral Bay begleitet uns ab hier in seinem eigenem Auto. Ein kleiner Umweg kann ja nicht schaden also erstmal nach Norden nach Derby 200km und 200km zurück viel abgesehn vom Boabtree gibt es da nicht viel zu sehen. Auf einem Parkplatz haben wir dann in Phillips 19. Geburtstag reingefeiert - nennen wir es mal so.
Derby Boabtree:
Derby Boabtree
Deméon:
Deméon

Tag14:

Wir erreichen die Kleinstadt Fritzgerald Crossing in dem NationalPark machen wir eine kleine Flußfahrt und sehen einige kleine Süßwasser Krokodile aber mehr gibt es dort nicht zu machen also fahren wir weiter und wollen auf einem Rastplatz unser Nachlager aufschlagen. Denn ganzen Tag schon roch es verbrannt und in der Dämmerung konnte man hinter uns etwas orange leuchten sehen. Jetzt wissen wir was es war, ein riesiges Buschfeuer das über den ganzen Horizont reicht aber zum Glück weht der Wind in die andere Richtung.



Tag15:

Mit unserem 15Jahre alten Van ereichen wir  Halls Creek. Eine kleine Stadt mit unter 1000 Einwohnern mittem im Nirgendwo. Wir entschließen uns zu 5. in dem Van zum Wolfcreek Krater zu fahren und der Tag könnte  Filmreif werden, moment der Tag wurde verfilmt nur das Ende war anders. Der Film heißt "Wolfcreek".Wir fahren also die 120Km unseald Road Richtung Alice Springs bis zu der Abzweigung zum Krater. Das das Tor zu ist stört uns wenig auch die Kette die das Tor zusammenhält ist kein Hinderniss, aber so nett wie wir sind machen wir hinter uns das Tor zu.  53 km durch das Sperrgebiet bis zum Krater noch. Wir passieren mehrere verfallene Bauernhöfe. Jeder weiß in einem von dem könnte der Mörder stecken der schon mehrere Backpacker auf dem Gewissen hat und immer noch frei herumläuft. 2 weitere Tore werden überwunden 30 km noch. Der Van wird langsamer und bleibt schließlich stehen. Der Motor ist aus. Im Van ist es still. Genauso ist es im Film auch passiert, die Backpacker die getötet wurden erleiden einen Breakdown im Wolf Creek gebiet. Startversuche, endlich springt der Van an aber bewegt sich nicht. Vonwegen unseald Road, wir sind mit einem 2WD den letzten Kilometer über Sand gefahren und sind jetzt stecken geblieben. Schaufeln haben wir natürlich nicht, dafür aber ein paar Teller, hektisch wird der Van freigelegt und angeschoben. Wir sind wieder unterwegs. jetzt wieder auf einer richtigen unseald Road - verdichteter Dreck, trifft wohl am besten worauf wir fahren. Der Van wird wieder langsamer, obwohl der Motor an ist und der Fahrer Vollgas gibt, schließlich geht der Motor aus und wir stehen wieder 20 km vor dem Ziel. Motor an, Gas geben und 100meter fahren nach mehren versuchen den Motor zustarten um wieder stehen zubleiben. Umdrehen kommt für uns nicht in Frage da stimmen wir alle überein - Wir wollen den Krater sehen. Als wir mal wieder am Rand stehen und warten das der Motor kälter wird damit Öl nachgefüllt werden kann, erscheint eine Dreckwolke am Horizont, jemand kommt, genau wie im Film jemand kommt den liegengebliebenen Backpackern zu Hilfe. Der Wagen passiert uns und verschwindet in Richtung Highway der ganz nebenbei ebenfalls Unseald war. Für die restlichen 20km haben wir am ende 1,5 stunden gebraucht aber wir haben den Krater erreicht, den zweitgrößten in der Welt. Und da uns anschauen nicht rein sind wir drauf und reingeklettert. Schaut euch an was wir gesehen haben. Auf dem Rückweg lief es halbwegs besser auf dem Highway dann kommen wir zu einer Unfallstelle, ein Wagen hat sich auf dem Weg nach Alice Springs mit 2 Insassen überschlagen. Vor Ort sind bereits ein paar Autos nur erste Hilfe ist hier nicht möglich niemand hat Erste Hilfe Kasten. Dem einen scheint es relativ gut zugehen nur der andere hat eine Kopfverletzung und wenn man sich den Wagen anschaut dessen Front voller Blut ist, kommen einem doch Zweifel ob er das schafft. Staub, sengende Hitze und ein Sanitäter der mindestens 6 stunden braucht bis er am Unfallort ist.Da wir nichts tun können fahren wir weiter zurück. Endlich Halls Creek wir haben Wolf Creek trotz Breakdown überlebt. Am Abend gehen wir auf ein Bier in eine Bar. Beim verlassen der Stadt werden wir von der Polizei angehalten, ein Glück das unser Franzose mit in dem anderem Auto sitzt. Nur unser Fahrer hat ein bisschen mehr als 1 Bier getrunken unser Van bekommt einen hübschen Sticker nach dem einer der Polizisten den Van mal genauer in Augenschein genommen hat. Robin, der Fahrer, wird mit zur Wache genommen und darf da ein Alkoholtest machen. Dem Glückspilz hat 0,01% gefehlt um eine Strafe zubekommen. Wir fahren, einen Kilometer weiter und legen uns zur verdienten Nachtruhe in den Busch.

Steht da liegen geblieben in Wolf Creek Der Krater Der Aufstieg der Kraterwand Unfall auf der Rückfahrt Andenken der Polizei von Halls Creek


Tag 16

Weiter geht es richtung Osten nach Kununura. Eine hübsche kleine Stadt. Robin und Phillip steigen hier aus um hier Arbeit zu finden. Außer einem kleinem Einkauf und einem Stop am örtlichem See gibt es für uns verbleibenden drei, den Deméon folgt uns noch immer, nichts zu tun deshalb weiter. Am späten Nachmittag erreichen wir die Grenze zum Northern Territory die wir unbeheligt überqueren können. Ab jetzt bin ich euch 7,5 std zeitlich vorraus. Nach einer halben Stunde parken wir im Busch und es gibt lecker was zu essen und wer sagt das man auf Reisen und als Backpacker nichts ordentliches bekommt hat sich getäuscht das gab es heute.

Northern Territory erreicht Erstes Nachtlager im NT Futter fassen

Tag 17

400 km später am Tag erreichen wir die 3. größte Stadt im Northern Territory Katherine. Ein Bad in den Hot Springs vor der Stadt um den Dreck der Straße abzuwaschen. Ein weiteres Vorurteil von wegen Dirty Backpacker wenn man in den "Kimberleys" unterwegs ist Kristallklares Wasser in den zahlreichen "Pools", Bächen und Wasserfällen. So auch im Nitmiluk Nationalpark den wir später am Tag aufgesucht haben. Nach einer kleinen Buschwanderung wird geschwommen. Ein paar Kilometer nördlich von Katherine finden wir ein passenden Platz zum übernachen. Ein kleines Lagerfeuer und Marshmallows gönnen wir uns heute auch mal.Natürlich haben wir jedemenge Sand um uns herrum um das Feuer zu löschen.

Walleybies überall Kimberleys die erste Kimberleys die zweite

Tag 18

Den nächsten National Park den wir ansteuern ist der Litchfield NP. Voller Wasserfälle und Pools in den östlichen Ausläufern der Kimberleys gelegen. Verbringen wir den heutigen Tag damit im Busch herrum zu wandern und zuschwimmen.Dort hab ich mal ein Thermometer fotografiert um euch mal zu zeigen wie warm das hier ist. Nach 10 minütiger weiterfahrt schlagen wir 60 km vor Darwin unser Nachlager auf.

Thermometer im Litchfield NP Litchfield 1 Litchfield 2 Litchfield 3

Tag 19-21

Als Abschluss unserer langen Fahrt gönnen wir uns für 30$ eine Tour auf dem Adelaide River. Das ist keine normale Tour- das ist eine "Jumping Crocodile" Tour.
Absolut das Geld wert schaut euch selbst die Bilder an.

Fleisch *_* Ale Croco Cole Croco und Hopp Ganz schön nah

Auf dem weiteren Weg nach Darwin haben wir an den zahlreichen Farmen angehalten und nach arbeit gefragt. Es ist zwar heiß aber nicht richtig heiß wie uns eine der Farmerinnen erzählt das hat zur Folge das die Mangos noch 2-3 Wochen brauchen bis sie erntereif sind. Also fahren wir weiter nach Darwin. Es ist Sonntagabend und wir besuchen denn Mindilbeachmarket. Der erste Eindruck von Darwin bestätigt sich in den folgenden 2 Tagen. Es ist geschäftiger, lebhafter, hat ein Nachtleben und ist voller Backpacker. Unsere Nächte haben wir in unserem Van am Hafen zwischen vielen anderen Vans verbracht. Der letzte Tag ist da. Deméon fährt mit einem Italiener weiter über Alice Springs, Cairns die Ostküste runter nach Sydney. Julien und ich putzen den Van an einer öffentlichen Toilette und geben den Van letztendlich ohne Probleme bei der Company wieder ab. In 21 Tagen haben wir unglaubliche : 5219  KILOMETER zurückgelegt. Jetzt sitze ich in einem Hostel schreibe diesen langen Bericht und mach mich jetzt auf einen Job
zu finden.

Bilder von Darwin kommen seperat

Woche 3

Freitag, 31.08.2012

Eine knappe Woche ist vergangen seit ich das letzte mal was geschrieben hab. Gab ja auch nix neues aber jetzt.

Ich hab zum erstenmal gearbeitet in Perth.Wie es dazu kam erfahrt ihr jetzt. Ich sitze in der Bücherei, gibt dort freies Wifi, und bewerbe mich auf alle möglichen Stellen unteranderem auch als Küchenhilfe. Der Typ, der da hinter steckt, ruft mich promt an und fragt ob ich in 1 std bei ihm im Restaurant sein kann. Grade so eben geschafft und los geht es 12 Std lang Teller waschen und angebrüllt werden. Ok stört mich beides wenig, ich brauch schließlich das Geld. Um 23.30 Schicht zu Ende und es heißt - You get the Job.Comeback friday at ten with bankaccountdetails and TFN ( Taxfilenumber) then we will talk about all. Wohlgemerkt mir wurde weder was über die Bezahlung, Arbeitszeiten oder sonst irgendwas erzählt. Ich bin angekommen, sollte arbeiten und durfte gehen. Grade eben lese ich die SMS das ich nicht kommen soll - keine Angabe warum und wieso.Ich bin grade richtig sauer 12 std lang umsonst geschufftet und ausgenutzt werden. Normalerweise hätte ich in diesen 12 std mindestens 240$ verdient, und das ist schon das minimum hier ein stdlohn von 20$, ohne den Nachtzuschlag und Überlänge davon hätte ich das Hostel locker 1 komplette woche bezahlen können. Und es wird weiter eine Möglichkeit gesucht Geld zu verdienen.

Mal was erfreulicheres. Ich hab mich natürlich auch nach Hunden hier umgeschaut. Man trifft hier relativ wenig auf die Vierbeiner und wenn dann sind es nur halbe Portionen. Aber mich hat ja auch die Ausbildung hier interessiert also ab zum Hundeplatz und mal anschauen was die so machen. Das Training hier ist stark vom Klicker abhängig. Jeder Hundeführer hat und nutzt so ein Teil. Wie das dann klingt, wenn 30 Leute durcheinander laufen und alles mit einem Klick bestätigem, kann man sich bestimmt vorstellen. Auch so sind die Trainingsmethoden eher fragwürdig. Da laufen alle durcheinander, jeder übt für sich und mittendrin steht ein Übungsleiter und brüllt jeden an was gut oder was schlecht ist. Das geht dann so 1 std lang und für 15$ umgerechnet etwa 12€ nicht grade billig.Nach dem die Gruppe raus ist 10 min Pause für den schon fast heiseren Übungsleiter, dann gruppe 2, 10 min pause und gruppe 3.

Überall das selbe, also doch nicht so erfreulich, ein Hoch auf den Lockwitzer HSV, seine Mitglieder, Übungsleiter und Trainingsmethoden :-)

Leider hatte ich meine Kamara vergessen um das Durcheinander - entschuldigung Training, zu fotografieren.

Ich schau nicht nur nach Arbeit sondern auch nach einer Möglichkeit um Perth zu verlassen nur leider sind die Backpacker mit Auto die Perth verlassen nicht gewillt einen mitzunehmen oder aber sie haben schon welche dabei. Dennoch ist das deutlich billiger so zu reisen, es ist lustiger und das man mehr sieht vom Land ist auch klar.

Ich schreibe die Texte immer wenn ich mal Lust und Laune, habe in Word vor das ich sie dann bei der nächsten Gelegenheit hochladen kann, kopieren und einfügen oder anders gesagt - Gutenbergstyle. Oder ich schreibe sie wenn ich nicht schlafen kann, sowie jetzt, weil einer meiner 7 Zimmerkameraden, aus 7 verschiedenen Ländern!, am schnarchen ist - und es ist immer mindestens einer am schnarchen. Es ist grade 5.40 deshalb geh ich nun joggen, duschen, frühstücken - wenigstens das ist im Hostelpreis inbegriffen und ich kann mich einmal am tag satt essen und für den tag mit vorräten eindecken- und dann um 9 Uhr in die Bücherei Bewerbungen schreiben und dann in der Stadt Bewerbungen verteilen. Wenigstens hab ich eine solide Ausdauer wenn ich wieder komme wenn man bedenkt wieviel ich hier unterwegs bin mindestens 3 std pro Tag jogge ich und 6 stunden laufe ich mindestens so durch die Gegend.



Also euch einen schönen Tag und ein schönes Wochenende



/edit:  Dann antwortet man dem Chef was das für ne Scheiße soll natürlich total höfflich und zur antwort wird man beleidigt - immerhin bekomm ich mein Geld :-)

Kuriositäten und anderes

Sonntag, 19.08.2012

Gestern bin ich 2 Std lang Richtung Norden gelaufen. Eigentlich wollte ich mal die Vororte von Perth sehen. Dabei bin ich auf so einige Kuriositäten gestoßen die ich euch nicht vorenthalten will.

Als erstes hätten wir da die SUV-Macht auf den Straßen fast jeder 4. Wagen der hier rumfährt gehört der SUV Klasse an. Von den restlichen 75% sind mindestens 1/3 getunt. Die Aussis tunen einfach alles- vom normalen PKW übers Taxi über das undercover Polizeiauto bishin zu Baustellenfahrzeuge. Liegt Eventuell auch an diesen Spritpreisen hier:

Spritpreise

nicht täuschen lassen! Das sind australische Dollar ;-)

Dann die LKW´s hier sehen nicht alle so aus wie in den Filmen. Naja gut doch die meisten deshalb kommen auch solche Warnungen wie hier zu stande:

Warnung

Ich hab dann mal noch ein Foto von einem normalen Polizeiwagen gemacht und ihr könnt ja mal raten wo die den Verbrecher hinpacken- ein Tipp die Rückbank ist es nicht ;-) Hier das Foto

polizei

Und wenn die Sich nicht um euch kümmern tun es die lieben Nachbarn. So mit Spaß haben ist hier nicht
Nachbar

Perth hat auch eine Straßenbahn/U-Bahn das ist hier alles eins deshalb mal ein Foto von einer Haltestelle aus dem Bezirk "Northbrige"

Haltestelle

Nicht grade eine gewöhnliche Haltestelle oder? Hier wird im 10 min Takt gefahren was in den Stoßzeiten auf 5 min reduziert wird.

Nachdem mein Zimmerkollege mir gesagt hat das er weiterzieht wollten wir noch ein Bierchen trinken. Gar nicht so einfach wenn die Aussis am Samstag alle Geschäfte um 5 Uhr dicht machen. Nach einer Stunde suchen haben wir dann doch noch ein Geschäft gefunden und siehe da die haben Becks im Sonderangebot

Becks

OK, das liegt außerhalb unserer Möglichkeiten also so halt ein Sixpack australisches Bier- das billigste- so hat es auch geschmeckt aber die Aussicht vom Kingspark war es wert. Auch die Alkoholiker, Teilzeit oder Vollzeit, unter euch können hier von ihrem Laster loskommen für das billigste Bier haben wir immer noch 18$ gezahlt. Zum Vergleich ein Bier in der Kneipe kostet im Schnitt 9$. Die Australier die es sich leisten können nutzen dann gerne mal solche möglichkeiten um sich einzudecken.

Drive in

Dann ist man schon leicht im Tee mit knapp 7,8 % ist das Australische Bier nicht grade was für den schwachen Magen und dann sieht man noch eine solche Warnung:

Schlangen

Heute morgen hab ich mich bei Woolwohrts eingedeckt mit Nudeln und Tomatensoße. Von dem Zeug lebe ich seit nunmehr 6 Tagen.Machen halt satt und sind billig und waren mal lecker. Da kommt so eine Einladung für mich als Schokoholiker genau richtig :-)

 tasting

Ich musste mir nicht mal mehr Nudeln zum Frühstück machen...Nur hab ich da jetzt Hausverbot wenn ich die nette Frau richtig verstanden hab ;-(

Das war es auch wieder ich bewerb mich mal weiter und knacke morgen dann die 200. Bewerbung.Tschüss :-)


 

1. Woche überlebt

Donnerstag, 16.08.2012

So heute bin ich genau 1 Woche in Perth.

Nach mehr als 150 Bewerbungen hab ich immerhin eine Telefonische Absage und eine Vormerkung. Ich frag mich bloss wo die ganzen Arbeitsplätze hin sind die hier angeboten werden, weil hier bekommt niemand irgend einen Job. Aber da heißt es wohl durchhalten und weiter bewerben.

Immerhin ist hier wieder strahlender Sonnenschein und ich muss festhalten die Polizei hier ist verdammt hilfsbereit. Da steht man mal mit dem Stadtplan in der Hand rum und man wird sofort von einem Polizisten gefragt ob er einem helfen könne.

An den hier herschenden links Verkehr hab ich mich mittlerweile auch mehr oder weniger gewöhnt-zumindest kann ich die Straße mittlerweile überqueren ohne fast überfahren zu werden.
Aber die Ampelschaltung hier ist trotzdem zum kotzen- hier haben an den meisten  Ampeln die Fußgänger gleichzeitig grün bis es jedoch dazu kommt dauert es an die 5 min-da überqueren selbst die patrollierenden Polizisten die Straße bei rot.

Perth ist ja durch einen Fluß geteilt über denn ganze 2 Brücken gehn und dabei hat Perth ein deutlich größeres Verkehrsaufkommen als andere Städte aber unter wo rauf ich hinaus will ist einer dieser Brücken verläuft über  eine Insel  die man auch als Füßgänger erreichen kann und auf dieser Insel leben...



1.

... na gefunden was da lebt?! Man kann die Bilder übrigens per doppelklick auf das Bild vergrößern :-) Aber eine Hilfe gibt es dennoch noch:


 2.

So aber nun sollte es ja klar sein was da lebt :-)

Mit der Sprache geht es einigermaßen durch die verschiedenen Völker die hier rumlaufen gibt es sehr viele verschiedene Akzente dass das verstehn erschwert aber nachfragen kostet ja nix.

Wer mal durch Australien tourt und dann jemanden auf der Straße liegen sieht bloß nicht anhalten - das ist eine Masche der Ureinwohner die plündern einen aus und lassen einen buchstäblich nackt zurück davor wurden wir mehr als einmal gewarnt. Im allgemeinen benehmen sich die meisten --- hier daneben. Neben totalem Suff und Pöbellein meinen sich etwas mehr herraus zunehmen und brechen bei hellichtem Tage in Häuser und Autos ein.
Ein Glück das hier nicht mehr als eine Handvoll rumläuft.

Achja und auch die gibt es hier...


 science


Das war die 1. Woche. Euch einen Schönen Tag noch :-)

nacht tag

Regen über Perth

Sonntag, 12.08.2012

Tja heute am Sonntag wird es wohl nix mit der Stadterkundung es ist 14 Uhr und es regnet seit 9 std ununterbrochen, das hier ist nicht mit einem deutschen Regenschauer zu vergleichen und in den nächsten 2 Tagen soll es nicht besser werden.

Immerhin gibt es nun Jobaussichten die zeitung war voll mit Jobs nur irgendwie bekommt die niemand.
Sehr teuer ist hier das Fleisch da wird man echt dazu genötigt sich vom sehr günstigem Obst und Gemüse zuernähren aber was solls.
An alle Raucher die aufhören wollen kommt hier her bei den Preisen hier hört ihr allein auf, eine Schachtel 20 stk 12,50$, im allgemeinen sind Raucher hier sehr verpönnt. Alkohol ist genauso teuer nur fangen die aussis hier schon um 11 uhr an mit dem Saufen- auch wenn es auf offener Straße verboten ist bietet fast jedes Restaurant und Cafe Alkohol an und auch das ist ein Problem bei der Suche nach Arbeit ohne die entsprechenden Scheine darf man eigl nirgendwo arbeiten.
Allerdings muss man auch sagen das die Stadt Perth ein Kostenloses Busnetz hat die kommen PÜNKTLICH aller 6 minuten und durch die sogenannten "CAT"S erreicht man jeden Ort in Perth City, soll heißen nur die Innenstadt ist abgedeckt und für die Buse der Verkehrsbetriebe muss man zahlen was 1$ pro Fahrt kostet egal ob man 1 Haltestelle oder 20 fährt.

 

Das wars fürs erste schönen Sonntag euch noch

Perth

Freitag, 10.08.2012

Nach 16 stunden Flug bin ich seit gestern in Perth. Die Einreise war einfacher gedacht liegt aber vielleicht auch daran das ich um 1 uhr gelandet bin und die Leute einfach keinen bock mehr hatten. Und auch sonst ist es schön hier Palmen überall und sehr höfliche Menschen aber sehr viele Asiaten.

Nun such ich einen Job, wie 30 andere hier im Hostel, sieht schlecht aus im Umkreis von 500km soll es nichts geben laut der Angestellten. Blöd das Australien so verdammt teuer ist
2 flaschen wasser kosten 11 Dollar.

Morgen wird erstmal das Hostel gewechselt weiter aus Perth raus da ist es billiger und zeit hab ich ja genug zu haben.

Gestern und heute die Stadterkundet bei 23 °C und strahlender Sonne total angenehm nur die Nächte sind kühl. Die Australier sind aber auch total früh fertig mit ihrem Tag um 15 Uhr machen die ersten Geschäfte zu um 17 uhr die letzen, dann um 18 uhr öffnen die Clubs und Bars, vor denen überall Sicherheitsleute stehen, aber um 11 Uhr ist Feierabend, total tote Hose.

Und jetzt noch ein paar bilder von Perth
  Stadtzentrum Glockenturm Die Hauptstraße Blick auf die Skyline vom Kingspark  Perths Skyline

Das war es für heute. Bis demnächst.

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